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Auswertung der Seelzer Fragebögen der Lärmaktionsplanung Teil A auf der Startseite verfügbar.

Auswertung der Fragebögen des Lärmaktionsplan Teil A

Die Auswertung der Fragebögen ist im Lärmaktionsplan für den Bereich Seelze erfolgt. Insgesamt wurden 783 Fragebögen für diesen Bereich registriert. Davon alleine fast 500 aus Dedensen und Gümmer.

Der Fragebogen enthielt 12 Fragen. Die Auswertung für den Bereich Seelze ist wie folgt:

Mehr als 75% der Teilnehmer fühlen sich durch Bahnlärm stark betroffen. Insgesamt fühlen sich 98,5% der Teilnehmer mittel bis stark durch Bahnlärm betroffen.

Fast alle Teinehmer fühlen sich vornehmlich durch Güterverkehr betroffen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer empfindet auch eine Belastung durch den Personenverkehr.

Die hauptsächliche Lärmbelastung wird durch Brems- und Fahrgeräusche verursacht.

Jeweils 84% der Befragten haben angegeben, dass sie sowohl Abends als auch Nachts durch Schienenlärm gestört werden.

Der Großteil der Teilnehmer fühlt sich insbesondere in ihrem direkten Wohnumfeld im Freien bzw. in der Wohnung bei geöffneten Fenstern vom Schienenlärm gestört.

Entsprechend wirkt sich die Störung wesentlich beim Entspannen bzw. Ein- und Durchschlafen aus.

Den meisten Teilnehmern sind die klassischen Lärmschutzmaßnahmen wie beispielsweise Lärmschutzwände und Lärmschutzfenster bekannt.

Jeweils 45% der Teilnehmer halten zusätzliche Lärmschutzmahnemen am Zug selber bzw. weiteren Lärmschutz an der Strecke am geeignetsten, um vor Ort den Lärm weiter zu mindern.

Zusätzlich wird die Lärmbelastung durch Straßen- und Flugverkehr erhöht.

Trotzdem wird Schienenlärm als wesentlichste Quelle der Störung von fast allen Teilnehmern eingestuft.

Die Frage nach der Informationsqualität seitens des Bundes über das Lärmsanierungsprogramm wird von fast allen Teilnehmern negativ beantwortet.

Einige der Fragen für die Lärmaktionsplanung Teil B setzen sich mit dieser Thematik auseinander. Durch eine Teilnahme an diesem Fragebogen kann hierzu u.a. Rückmeldung gegeben werden.

Die letzte Frage geht auf die Wirksamkeit bereits eingeleiteter technischer Maßnahmen zur Verringerung des Schienenlärms von Güterzügen ein. Gut 25% der Teilnehmer haben bereits eine Verbesserung beobachtet.

Wenn man auf den Bahnhöfen vorbeifahrende Güterzüge beobachtet, kann man tatsächlich deutliche Unterschiede feststellen. Die Maßnahmen beispeielsweise im Bereich der Wagenbremsen bringen deutlich Verbesserungen pro Wagon, um einen „leisen“ Güterzug zu erhalten, müssten aber >90% der Wagen eines Zuges umgerüstet sein. Dieser Zustand wird aber bei vielen Zügen noch nicht erreicht, so dass für diese Züge keine signifikante Verbesserung bemerkt wird.

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